abisz Modellbau-die Welt im Maßstab
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Gjøa 1:64 - Bautagebuch

19. Januar 2020

.....weiter geht es mit dem Beplanken, weitere 3 Planken habe ich noch ungeschnitten auf jeder Seite angebracht, und der Wohlfühlindex für den Fakir steigt. Ab der 7. Planke habe ich die Planken an der Bugseite um ca. 1mm verjüngt. Mit dem fortschreiten des Rumpfes fallen die großen Überstände bei Spant 1-3 immer mehr auf, bin gespannt wieviel Schleifarbeit da nötig ist, und ob von den Planken noch was übrig bleibt. Das gleiche gilt für den Bug.

18. Januar 2020

In der vergangene Woche ist nicht viel passiert, ich wartete vergeblich auf den Lack für das Deck. Heute hielt mich aber nichts mehr, und ich fing mit dem Beplanken des Rumpfes an. Bevor es los ging wickelte ich die Leisten in ein gut feuchtes Geschirrhandtuch ein und habe sie zum erwärmen auf die Heizung gelegt. Die erste Planke war etwas difizil zum anbringen, wegen dem Abstand zum Deck, und weil es etwas kompliziert mit den Nägelchen war. Ein Fakir würde sich unter meinem Schreibtisch wohlfühlen. Nach drei Planken war heute Schluß.

12. Januar 2020

Auf das Deckshaus gehört noch ein Oberlicht, dieses gestaltete ich mit eigenen Kunststoffprofilen und dem Holzkorpus aus dem Bausatz. Auf die klare Scheibe verklebte ich 1 x 0,5mm PS-Profile von Evergreen. Die Vergitterung des Oberlichtes besteht aus geglühtem 0,3mm Draht, der wie man in den Bildern sieht eingefädelt wird. Nach dem die "Gitter" mit Sekundenkleber gesichert sind, werden die Restdrähte auf der Rückseite abgeschnitten und glatt gefeilt.

11. Januar 2020

Jipi Wochenende, und Zeit für Gjoa, heute habe ich das Deckshaus fertig gebaut, leider ist mir ein kleiner Fehler am Niedergang passiert.

Auf der 1:1 Gjoa war das Dach des Niedergangs nicht zum schieben, sondern es wurde geklappt. Aber mit der Microsäge ist der Fehler schnell behoben.

10. Januar 2020

Die Türe des Niedergang ist mir nach der Bauanleitung zu primitiv, da kann man(n) was schöneres bauen. Die Maße der Türe habe ich vom Plan abgenommen und auf ein 80gr/m² Papier aufgezeichnet. Die Türe mit Füllungen und Rahmen entstand aus Lindenholz welches ich direkt auf die Zeichnung geklebt habe. 

09.Januar 2020

2 Tage rumprobiert, und nichts hat mir richtig gefallen, so das ich jetzt doch die Bretterverkleidung aus 5mm Leisten aufgeklebt habe. Die Fugen der Nuten habe ich mit der Dreiecksfeile eingearbeitet.

07. Januar 2020

Erster Arbeitstag im neuen Jahr, da blieb nur wenig Energie zum Modellbau übrig. Aber dennoch habe ich den Unterbau für das Deckshaus verleimt, und erste Versuche für die Bretterverkleidung unternommen. 

06. Januar 2020

Staub, viel Staub gab es heute, bevor ich zur Feinarbeit am Deck gekommen bin, habe ich es erstmal geschliffen. Die Plankenstöße an der Stirnseite wurden mit dem Skalpell eingeritzt und anschließend mit einem Fineliner geschwärzt. Die Verschraubung/Nagelung der Decksplanken imitierte ich mit einer 0,6 Kanüle von der ich die Spitze abgeschliffen habe.

05. Januar 2020

Das Deck wird jetzt mit den 5mm breiten Sappelileisten beplankt, wegen dem Maßstab sollten die Decksplanken eigentlich nur 2-3 mm breit sein, das entspräche 12,8 - 19,2 cm im Original. 

Bevor ich die Leisten mit Kontaktkleber aufklebe, schwärze ich die Kanten mit einem schwarzen Filzstift, um so die Kalfaterung anzudeuten.

04.Januar 2020 

Für die Stabilität des Rumpfes, wird ein Deck aus Sperrholz aufgeleimt. Das Deck wird zusätzlich noch genagelt, was für eine Fummelei mit den Nägelchen. Leider lief das verkleben mit Spant 9+10 nicht so toll, weil sich das Deck nicht in 2 Richtungen biegen lässt. Nun hoffe ich das es mir später keine Probleme beim Schanzkleid und der Reling macht.  

03. Januar 2020 

Meine Gjoa wird auf Kiel gelegt, zuerst habe ich die Spanten laut Plan durchnummeriert, und anschließend herausgetrennt und verschliffen. 

Beim Verkleben der Spanten mit dem Kiel habe ich einen Winkel zum ausrichten verwendet. 

26. Dezember 2019 - 02. Januar 2020 

An den Festtagen war gar nicht an Modellbau zu denken, deshalb habe ich im Internet schon ein wenig zum Vorbild recherchiert.

Der Stapellauf der Gjoa war 1872 bei der Rosendalwerft in Norwegen, dort wurde der 21,3m lange Gaffelkutter für den Fischhandel gebaut. Das Schiff mit einem Masten und einem Gesamtgewicht von ca. 70 Tonnen wurde 1900 von Roald Amundsen gekauft. Für seine Polarexpeditionen ließ er den Gaffelkutter umbauen,verstärken und einen Motor einbauen, bevor er sich 1903 mit seinen 6 Mitgliedern auf die Fahrt durch die Nord-West-Passage machte.

24. Dezember 2019

Weihnachten, Bescherung, und was liegt unterm Christbaum - ein Schiffsbausatz von Constructo. Die Gjoa im Maßstab 1:64, welch eine Überraschung! Nach dem ersten Schock, wegen der Größe des Schiffs, habe ich den Karton geöffnet. Was soll ich sagen, ich war begeistert. Das wird eine spannende Bastelei, mit vielen neuen Erfahrungen, aber auch mit Fehlschlägen. Am Ende, so hoffe ich, werde ich ein schönes Modell der Gjoa erbaut haben. 

Wie fang ich an, das ist diesmal etwas Neues, nicht mein erstes Schiff aus Echtholz, aber ein großes. Das Projekt von Roald Amundsens Gjoa wird mich eine Weile beschäftigen. Damit es Euch, den Besuchern meiner Homepage, nicht zu langweilig wird, habe ich mich entschlossen das Projekt Gjoa in 1:64 als Bautagebuch zu präsentieren. So könnt Ihr an meinen Fortschritten teilhaben.

Aktualisiert 20. Januar 2020

Aktuelles

Bautagebuch vom Bausatz der Gjoa im Maßstab 1:64. Mehr

Baubericht vom Scratchbau des Sturmpanzer Tiger. Mehr

Neu Bildbericht von den Stammheimer Modelltagen 2019. Mehr

Termine

Fürstenfelder Modellbautage in Fürstenfeld am 29. Februar und 1.März 2020. Mehr

 

Ausstellung der IGM Zollernalb im Soldatenheim in Stetten a.k.M

am 21. und 22. März 2020. Mehr

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