abisz Modellbau-die Welt im Maßstab
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Gjøa 1:64 - Bautagebuch

24. März 2020

Es gibt zur Zeit soviel draußen zu tun, dazu noch COVID 19 Notdienst, das ich nicht zum Modellbau gekommen bin. Erst gestern konnte ich die Reling einbauen, zumindestens an Back- und Steuerbord, das Heck folgt noch.

8. März 2020

Die Relingstützen sind abgelängt, und verschliffen. Die Hölzer für die Reling habe ich 15 Minuten eingeweicht, und anschließend mit dem Lötkolben/Plankenbieger vorgebogen.

4. März 2020

Das Schanzkleid und Relingstützen sind durchgetrocknet, mit dem Chopper habe ich 42 Stützen abgelängt. Das Stahlineal habe ich mit Klammern gegen das verrutschen gesichert und im Abstand von 15mm Markierungen angezeichnet.

1. März 2020

Der Rumpf ist jetzt zum größten Teil fertig, es sind nun die Feinheiten dran. Bevor ich die Stützen für die Reling am Schanzkleid verklebe, habe ich das Schanzkleid und die Hölzer für die Relingstützen mit weisser Acrylfarbe bemalt.

26. Februar 2020 

Diese Woche habe ich die Scheuerleisten, an Steuer- und Backbord angebracht. Auch dies ging relativ langsam,  bis der Kontaktkleber haftete, wurden die Leisten mit Klammern fixiert.

23. Februar 2020

So what a Shit, wo sind die 5mm geblieben, ich weiß es nicht !!! Irgendwie gibt es Differenzen zwischen Plan und Wirklichkeit. Es hilft nichts, ich muss das Teil neu bauen. 

Na, dann mal los.

Das neue Teil enstand aus dem Sperrholz des Rumpfskelett, die "geschmiedeten" Versteifungen habe ich aus dem Blech einer Senftube geschnitten. Fertig montiert kommt es dem Original sehr nahe. Puh, und wieder eine Hürde genommen. Die Schiffsschraube muß noch durch eine 2-flüglige ersetzt werden.

22. Februar 2020

Der Rumpf ist jetzt so bearbeitet das der Vorsteven und der Kiel angeklebt werden konnte. Zur Fixierung habe ich wieder Tamiya Band genommen.

20. Februar 2020

Das Schanzkleid ist fertig beplankt und alles gut durchgetrocknet, so das ich schleifen kann. Gott sei dank schon wieder schleifen.

19. Februar 2020

Die letzten Planken der Steuerbordseite habe ich heute verklebt, auch den Heckspiegel habe ich beplankt. Jetzt muss nur noch alles verschliffen werden, um den Kiel und den Vorsteven anzupassen.

16. Februar 2020

Das Wochenende war zu schön um es in der Männerhöhle zu verbringen, habe nur mal kurz die Backbordseite der Gjoa verschliffen , und auf der Steuerbordseite 2 Planken an das Schanzkleid geklebt.

10. Februar 2020

Habe heute mit dem Beplanken des Schanzkleid begonnen, das aber aufgrund der starken Krümmung nur sehr langsam von statten geht. Bis der Kontaktkleber bindet, fixiere ich die Planken mit Klammern.

9. Februar 2020

Dieses Wochende ging nicht viel an der Gjoa, konnte nur ein wenig das Schanzkleid verschleifen, und den Heckspiegel beplanken. 

3. Februar 2020

Nach der Schleiforgie am Wochenende, ging es heute mal wieder an den Weiterbau, die Schanzkleider kommen an den Rumpf.

Bevor ich mir das Deck mit Klebstoff verdrecke, habe ich die Kante mit Tamiya Maskierband abgedeckt. Der erste Versuch startete mit Ponal und dem Schanzkleid aus dem Bausatz, wie man sieht ging der daneben.

Aus 1,5mm Birkensperrholz habe ich das Schanzkleid neu gemacht, und mit UHU Kontaktkleber angeklebt und genagelt. Die Steuerbordseite und das Heck habe ich ebenfalls so verbaut, nur mit den Teilen aus dem Bausatz.

2. Februar 2020

Ein Mensch sollte nie mehr Staub aufwirbeln,

als er bereit ist zu schlucken.(Werner Mitsch) 

Das traf auf mich dieses Wochenende zu, ich habe mächtig Staub aufgewirbelt, und zwar beim Schleifen des Rumpfes der Gjoa. Nachdem ich ihn mit 80er, 120er, 180er und zum Schluß mit 240er Schleifpapier behandelt habe, lag der fertige Rumpf der Gjoa vor mir. Zu meiner Verwunderung ist die Beplankung sehr stabil, und gibt an keiner Stelle nach. Fehlstellen und größere Fugen habe ich mit Schleifstaub und Ponal aufgefüllt.

26. Januar 2020

Vor lauter Ungeduld habe ich während der Woche schon die Nägelchen entfernt, und ein wenig die Überstände weggehobelt. Auch habe ich wie in der Bauanleitung empfohlen, auf die Nagellöcher einen Tropfen Wasser aufgebracht, um so die Löcher zu verschließen. Weil sich das Beplanken der Gjoa doch länger hinzieht als ich dachte. Aber dieses Wochenende bin ich fertig geworden, und warte jetzt bis alles durchgetrocknet ist.

19. Januar 2020

.....weiter geht es mit dem Beplanken, weitere 3 Planken habe ich noch ungeschnitten auf jeder Seite angebracht, und der Wohlfühlindex für den Fakir steigt. Ab der 7. Planke habe ich die Planken an der Bugseite um ca. 1mm verjüngt. Mit dem fortschreiten des Rumpfes fallen die großen Überstände bei Spant 1-3 immer mehr auf, bin gespannt wieviel Schleifarbeit da nötig ist, und ob von den Planken noch was übrig bleibt. Das gleiche gilt für den Bug.

18. Januar 2020

In der vergangene Woche ist nicht viel passiert, ich wartete vergeblich auf den Lack für das Deck. Heute hielt mich aber nichts mehr, und ich fing mit dem Beplanken des Rumpfes an. Bevor es los ging wickelte ich die Leisten in ein gut feuchtes Geschirrhandtuch ein und habe sie zum erwärmen auf die Heizung gelegt. Die erste Planke war etwas difizil zum anbringen, wegen dem Abstand zum Deck, und weil es etwas kompliziert mit den Nägelchen war. Ein Fakir würde sich unter meinem Schreibtisch wohlfühlen. Nach drei Planken war heute Schluß.

12. Januar 2020

Auf das Deckshaus gehört noch ein Oberlicht, dieses gestaltete ich mit eigenen Kunststoffprofilen und dem Holzkorpus aus dem Bausatz. Auf die klare Scheibe verklebte ich 1 x 0,5mm PS-Profile von Evergreen. Die Vergitterung des Oberlichtes besteht aus geglühtem 0,3mm Draht, der wie man in den Bildern sieht eingefädelt wird. Nach dem die "Gitter" mit Sekundenkleber gesichert sind, werden die Restdrähte auf der Rückseite abgeschnitten und glatt gefeilt.

11. Januar 2020

Jipi Wochenende, und Zeit für Gjoa, heute habe ich das Deckshaus fertig gebaut, leider ist mir ein kleiner Fehler am Niedergang passiert.

Auf der 1:1 Gjoa war das Dach des Niedergangs nicht zum schieben, sondern es wurde geklappt. Aber mit der Microsäge ist der Fehler schnell behoben.

10. Januar 2020

Die Türe des Niedergang ist mir nach der Bauanleitung zu primitiv, da kann man(n) was schöneres bauen. Die Maße der Türe habe ich vom Plan abgenommen und auf ein 80gr/m² Papier aufgezeichnet. Die Türe mit Füllungen und Rahmen entstand aus Lindenholz welches ich direkt auf die Zeichnung geklebt habe. 

09.Januar 2020

2 Tage rumprobiert, und nichts hat mir richtig gefallen, so das ich jetzt doch die Bretterverkleidung aus 5mm Leisten aufgeklebt habe. Die Fugen der Nuten habe ich mit der Dreiecksfeile eingearbeitet.

07. Januar 2020

Erster Arbeitstag im neuen Jahr, da blieb nur wenig Energie zum Modellbau übrig. Aber dennoch habe ich den Unterbau für das Deckshaus verleimt, und erste Versuche für die Bretterverkleidung unternommen. 

06. Januar 2020

Staub, viel Staub gab es heute, bevor ich zur Feinarbeit am Deck gekommen bin, habe ich es erstmal geschliffen. Die Plankenstöße an der Stirnseite wurden mit dem Skalpell eingeritzt und anschließend mit einem Fineliner geschwärzt. Die Verschraubung/Nagelung der Decksplanken imitierte ich mit einer 0,6 Kanüle von der ich die Spitze abgeschliffen habe.

05. Januar 2020

Das Deck wird jetzt mit den 5mm breiten Sappelileisten beplankt, wegen dem Maßstab sollten die Decksplanken eigentlich nur 2-3 mm breit sein, das entspräche 12,8 - 19,2 cm im Original. 

Bevor ich die Leisten mit Kontaktkleber aufklebe, schwärze ich die Kanten mit einem schwarzen Filzstift, um so die Kalfaterung anzudeuten.

04.Januar 2020 

Für die Stabilität des Rumpfes, wird ein Deck aus Sperrholz aufgeleimt. Das Deck wird zusätzlich noch genagelt, was für eine Fummelei mit den Nägelchen. Leider lief das verkleben mit Spant 9+10 nicht so toll, weil sich das Deck nicht in 2 Richtungen biegen lässt. Nun hoffe ich das es mir später keine Probleme beim Schanzkleid und der Reling macht.  

03. Januar 2020 

Meine Gjoa wird auf Kiel gelegt, zuerst habe ich die Spanten laut Plan durchnummeriert, und anschließend herausgetrennt und verschliffen. 

Beim Verkleben der Spanten mit dem Kiel habe ich einen Winkel zum ausrichten verwendet. 

26. Dezember 2019 - 02. Januar 2020 

An den Festtagen war gar nicht an Modellbau zu denken, deshalb habe ich im Internet schon ein wenig zum Vorbild recherchiert.

Der Stapellauf der Gjoa war 1872 bei der Rosendalwerft in Norwegen, dort wurde der 21,3m lange Gaffelkutter für den Fischhandel gebaut. Das Schiff mit einem Masten und einem Gesamtgewicht von ca. 70 Tonnen wurde 1900 von Roald Amundsen gekauft. Für seine Polarexpeditionen ließ er den Gaffelkutter umbauen,verstärken und einen Motor einbauen, bevor er sich 1903 mit seinen 6 Mitgliedern auf die Fahrt durch die Nord-West-Passage machte.

24. Dezember 2019

Weihnachten, Bescherung, und was liegt unterm Christbaum - ein Schiffsbausatz von Constructo. Die Gjoa im Maßstab 1:64, welch eine Überraschung! Nach dem ersten Schock, wegen der Größe des Schiffs, habe ich den Karton geöffnet. Was soll ich sagen, ich war begeistert. Das wird eine spannende Bastelei, mit vielen neuen Erfahrungen, aber auch mit Fehlschlägen. Am Ende, so hoffe ich, werde ich ein schönes Modell der Gjoa erbaut haben. 

Wie fang ich an, das ist diesmal etwas Neues, nicht mein erstes Schiff aus Echtholz, aber ein großes. Das Projekt von Roald Amundsens Gjoa wird mich eine Weile beschäftigen. Damit es Euch, den Besuchern meiner Homepage, nicht zu langweilig wird, habe ich mich entschlossen das Projekt Gjoa in 1:64 als Bautagebuch zu präsentieren. So könnt Ihr an meinen Fortschritten teilhaben.

Aktualisiert 25.03.2020

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